Wolfgang Fritz
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85445 Oberding

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Wolfgang Fritz Holzbildhauer

KUNST

Ein zentraler Begriff meiner Kunst ist Ambivalenz: In meinen Arbeiten sind verschiedene, oft gegeneinander wirkende Kräfte verpackt und ich versuche, eine Balance zu finden.

Ein solches Gegensatzpaar ist zum Beispiel Stabilität und Fragilität; eine optisch und statisch vermeintlich in sich ruhende Skulptur zeigt gleichzeitig ein hohes Maß an Zerbrechlichkeit.

Diese Spannung in dreidimensionalen Objekten aus Holz auszudrücken – darum geht es.
In der Suche nach Rhythmus, Klang, Bewegung und Dynamik – in der Summe Lebendigkeit – zeigt sich bei meinen Arbeiten der Einfluss von Musik. 

Kunst ist für mich eine nonverbale Sprache, die einerseits in Gestalt einer Skulptur eine geschlossene, klare Form präsentiert und andererseits offene und unendliche Möglichkeiten der Interpretation durch die BetrachterInnen bietet, je nach deren Individualität und Seelenlage. 

WERKE

Die Kunstwerke entstehen in einem Dialogprozess:  Auf der einen Seite ist das Material Holz, dessen Kraft und Form Respekt gebührt; auf der anderen Seite steht das ursprünglich Intendierte, Gewollte. Beides zusammen mündet in fertige Werke mit einer einmaligen, lebendigen Form und sinnlichen Gestalt. Wichtigster Begleiter im Dialogprozess ist die Intuition.

Musikalisches Skizzentagebuch

Musikalisches Skizzentagebuch

Skulpturen

Skulpturen

Konzepte

Konzepte

AKTUELLES

Benefiz-Ausstellung

Panta Rhei

In dieser großen Einzelausstellung in der Ev. Passionskirche München/Sendling präsentiere ich meine neuesten Arbeiten. Alles Skulpturen wurden aus dem gleichen Holz einer Kirsche gearbeitet, die im Pfarrgarten der Kirche steht und aus deren Stamm große Äste von einem Sturm im Sommer 2020 umgerissen wurden. Aus dem Vergehen von natürlicher Form und Materie durch Alterung und Zerstörung ist etwas Neues und Einzigartiges entstanden. 
Neben den Formen der Baumfragmente habe ich mich besonders durch die Formensprache der Kirchenfenster anregen lassen. Die Skulpturen nehmen die Bewegung und den Schwung des mäandrierenden Stroms im Zentrum der modernen Glasfenster auf und treten mit diesen in einen Dialog. 
Dadurch wird das Thema der Ausstellung „Panta Rhei“ – „Alles fließt“, nach dem griechischen Philosophen Heraklit, als ein Entstehen, Wandeln und Vergehen in den Skulpturen sicht- und erfahrbar.